• Wie arbeite ich

    Zum Beckenbodentherapie gehört, dass ich Ihnen die Zusammen-

    hänge Ihrer Beschwerden erkläre und was Sie dagegen alles tun können. Danach lernen Sie die drei Funktionen Ihrer Becken-

    bodenmuskulatur kennen und werden von mir über das richtige Toilettenverhalten aufgeklärt. Es ist wichtig, dass Sie Ihre Blase und Ihren Darm schonend entleeren, damit sich keine weiteren Beschwerden entwickeln. Danach beginnt das Beckenboden-

    training. Zur Trainings- und Erfolgskontrolle dürfen Sie sich auf den Pelvictrainer setzen. Abschliessend zeige ich Ihnen, wie Sie in Alltagssituationen wie zum Beispiel beim Husten, Niesen, Bücken und Sport, Ihren Beckenboden schonen.

     

    Der Pelvictrainer: visuelles Hilfsmittel

    Der Pelvictrainer ist ein Stuhl, welcher speziell für Wahrnehmungs-

    übungen und zur Kraft- und Koordinationsverbesserung der Beckenbodenmuskulatur entwickelt wurde. Über einen Sensor in seiner Sitzfläche wird die Reaktion der Beckenbodenmuskulatur auf einen Bildschirm übertragen. So können Sie kontrollieren, ob Sie den Beckenboden richtig anspannen und wieder korrekt loslassen und ob seine Reaktionskraft und Ausdauer stimmen. Zusätzlich sehen Sie auch Ihre Trainingsfortschritte.

     

    Atemübungen und Beckenbodentraining

    Oft machen Atemübungen Sinn. Sie dienen zur Stärkung des vegetativen Nervensystems bei Reizdarm und Reizblase und fördern die Darmtätigkeit bei Verstopfung. Sie lösen Spannungen im Bauch- und Beckenraum, regulieren den inneren Druck auf den Beckenboden und können schmerzlindernd sein.

     

     

  • Was ist das Ziel des Beckenbodentrainings

    Das Ziel ist eine gute Urin-, Stuhl- und Windkontrolle. Regel-

    mässige, einfache und vollständige Darmentleerungen. Die Beruhigung der Reizblase und des Reizdarms. Linderung bei Schmerzen.

     

    Wann ist ein Beckenbodentraining sinnvoll

    Als Prävention, um möglichst lange eine gute Lebensqualität zu erhalten oder als wichtige Unterstützung vor oder nach einer Beckenbodenoperation.

     

    Beckenbodentraining kann helfen bei
    Blasensenkung, Dranginkontinenz, Stressinkontinenz, Prostatitis, Beckenbodenschmerzen, akuter und chronischer Verstopfung, Stuhl- und Windinkontinenz, Rektozele, Fissur, Hämorrhoidal-

    leiden, Darmvorfall, krampfartige Schmerzattacken im  Anus und Beckenboden (Proctalgia fugax),

    Zusammenarbeit
    Selbstverständlich arbeite ich mit den behandelnden Ärzten und anderen Fachpersonen zusammen.